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Bundeskanzlerin Angela Merkel kommt die Einigung vor der Wahl sehr gelegen.

Magna würde zusammen mit der russischen Sberbank und dem Autohersteller Gaz bei Opel einsteigen.

 
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Donnerstag, 10. September 2009 / 15:54:36

Merkel bestätigt Opel-Verkauf an Magna

Frankfurt - General Motors rechnet mit einem Abschluss des Opel-Verkaufs an Magna und dessen russischen Partner Sberbank bis Ende November. Das Geschäft werde «nicht nach dem 30. November» über die Bühne gehen, sagte der GM-Verhandlungsführer für den Opel-Verkauf, John Smith, in einer Telefonkonferenz.

In den kommenden Wochen müssten noch die endgültigen Vertragsdetails ausgearbeitet werden. Umstritten war bis zuletzt die Aufteilung des Zukunftsmarkts Russland.

GM-Werk in St. Petersburg gehört dazu

Nach Angaben von Smith soll nun auch das GM-Werk in St. Petersburg zum neuen Opel-Unternehmen gehören, während GM die Vertriebsrechte für die Marke Chevrolet behält. Allerdings sei hier einen Vertriebskooperation mit Magna vorstellbar.

Magna wiederum erklärte, man wolle Opel in eine erfolgreiche Zukunft führen. «Das Konsortium freut sich, dass sein Plan für Opel General Motors zufriedengestellt hat», sagte Magna-Vizechef Siegfried Wolf in einer gemeinsamen Erklärung des österreichisch-kanadischen Autozulieferers und der russischen Sberbank vom Donnerstag.

Zuvor hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel gesagt, mit der GM-Entscheidung sei es für Opel möglich, einen neuen Weg einzuschlagen. «Ich freue mich ausserordentlich», fügte die Kanzlerin hinzu. Der Neuanfang werde aber nicht einfach sein.

Merkel: Kein einfacher Weg

Das Ergebnis liege «auf der Linie dessen, was sich die Bundesregierung auch gewünscht hat» und was sich die Arbeitnehmer von Opel gewünscht hätten. «Es hat sich gezeigt, dass sich Geduld und Zielstrebigkeit der Bundesregierung ausgezahlt haben», sagte Merkel. Es sei aber kein einfacher Weg gewesen.

GM verkauft nun 55 Prozent seiner Opel-Anteile an ein Konsortium aus dem kanadischen Zulieferer Magna und der russischen Sberbank.

Arbeitnehmer bekommen 10 Prozent

Wie der US-Konzern in einer Erklärung weiter mitteilte, sollen die Arbeitnehmer von Opel weitere 10 Prozent an dem neuen Unternehmen überschrieben bekommen. GM will demnach 35 Prozent an der neuen Gesellschaft «New Opel» halten.

Die Finanzierung werde mit zusätzlichen Staatsgarantien unterstützt. Allerdings seien einige «Schlüsselfragen» noch offen. Diese sollten in den nächsten Wochen geklärt werden, um eine endgültige Einigung zu erzielen und den Vertrag unterschriftsreif zu machen.

Betriebsrat zufrieden

Der Opel-Betriebsrat hat die Entscheidung des Verwaltungsrats von GM begrüsst. «Ich weiss, dass dies keine leichte Entscheidung für General Motors war, aber ich freue mich, dass Opel nun eine Zukunft hat», sagte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Klaus Franz in Rüsselsheim. Opel könne nun gemeinsam mit GM und Magna an einem Zukunftsplan arbeiten.

Der Konzern- und Gesamtbetriebsrat betonte, dass es im Rahmen der anstehenden Restrukturierung weder zu Standort- und Werkschliessungen noch zu betriebsbedingten Kündigungen kommen dürfe. Der geplante Personalabbau müsse im Detail geprüft und mit dem Europäischen Betriebsrat verhandelt werden.

Aus Berliner Regierungskreisen hiess es: «Wir haben jetzt eine Lösung, die den Wahlkampf der Kanzlerin nicht belastet. Ob Magna die Auflagen von GM erfüllen kann, wird vor dem Wahltag am 27. September wohl nicht zu klären sein. Danach sieht man weiter.»

fest (Quelle: sda)

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