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Donnerstag, 15. Juli 2021 / 14:07:35

25. ART Innsbruck nochmals verschoben

Innsbruck - Trotz weitreichender Öffnungsschritte der österreichischen Regierung für diverse Branchen gibt es für Messen noch keine Erleichterung. Die aktuellen Vorgaben lassen eine adäquate Durchführung nicht zu, gestalten sich unwirtschaftlich für Aussteller:innen und Veranstalterfirma und machen eine nochmalige Verschiebung auf den 28. bis 31. Oktober 2021 unabdingbar.

Besonders hart trifft die Veranstalterin und Messedirektorin Johanna Penz die Tatsache, dass es sich um die Jubiläumsmesse handelt. «Es wird die 25. Ausgabe der ART Innsbruck und daher war uns wichtig, im Sinne der Gesundheit der Besucher:innen, aber auch aller Beteiligten und unserer Ausstellerinnen und Aussteller, zeitlich grossräumig genug im ersten Schritt vom angestammten Termin Jänner in den Juli 2021 auszuweichen, damit es für alle Planungssicherheit gibt.»

Die neuen Regierungsverordnungen ab 19. Mai 2021 machen jedoch eine nochmalige Verschiebung auf den 28. bis 31. Oktober 2021 alternativlos. Johanna Penz erläutert: «Die 20-Quadratmeter-Regel würde für uns bedeuten, dass sich wesentlich mehr Aussteller:innen, als Besucher:innen und Sammler:innen in der Messehalle befinden. Das können wir unseren Aussteller:innen gegenüber, die zum Teil Tausende von Kilometern anreisen und jede Menge an Kosten für Flüge, Hotels und Verpflegung auf sich nehmen, nicht verantworten.»

Laut Penz hat der Ersatztermin Ende Oktober bei den ausstellenden Galerien durchwegs Verständnis und sofort positive Reaktionen hervorgerufen. Viele von ihnen sehen die nochmalige Terminverschiebung gleichzeitig mit einem weinenden und einem lächelnden Auge. Sie hatten sich sehr auf die ganz neue Sommer-ART im Juli gefreut, aber es bedeutet auch eine gewisse Erleichterung, die aktuell weithin bestehende Unsicherheit in Bezug auf die Ein- und Ausreisebestimmungen, Impfungsregelungen und sonstigen noch bestehenden Restriktionen wie Besuchereinschränkungen nicht in Kauf nehmen zu müssen. Eine Messe benötigt eine mehrmonatige Vorlaufzeit sowohl für Aussteller:innen als auch für die Veranstalterfirma.

«Bis Ende Oktober erhoffen sich unsere Aussteller:innen unisono gemeinsam mit uns wesentlich bessere Bedingungen für eine Messe und auf jeden Fall eine Aufhebung der desaströsen 20-Quadratmeter-Regel», erklärt Penz. Diesbezüglich wird nach wie vor die Kommunikation mit dem Tourismusministerium gesucht, um die Regelungen an die Bedürfnisse für Messen und deren Aussteller_innen anzupassen.

Für die Jubiläums-ART verspricht Johanna Penz sowohl für Aussteller:innen, Künstler:innen als auch Besucher:innen einige grandiose Überraschungen und herausragende Sonderprogramme. 

Stammaussteller_innen bleiben der ART Innsbruck erhalten und lassen sich von Corona nicht beirren

Die 25. ART Innsbruck war schon vor den beiden Verschiebungen mehr als gut gebucht. «Wir sind seit jeher anders als andere Kunstmessen, weil bunter, vielfältiger, glamouröser - das hat natürlich immer schon polarisiert. Aber jetzt hat sich tatsächlich gezeigt und bewiesen, dass es genau das ist, was unsere Aussteller_innen, unsere Künstler_innen und unser Publikum an der ART Innsbruck schätzen und lieben. Und natürlich ist für ein für alle Beteiligten sicheres Präventionskonzept bezüglich COVID-19 mit aller Sorgfalt gesorgt», so Penz.

Der Kunst-Krise zum Trotz: Ein Jubiläum der Sonderklasse

Auch für die 25. ART Innsbruck haben sich wieder namhafte Aussteller_innen angemeldet. Die Galerie FORUM KUNST contemporary aus Millstatt/Österreich, unter anderem mit Arbeiten des bekannten österreichischen Künstlers Peter Sengl, Vater von Deborah Sengl, dem Südkoreaner Ha Hoengeun und dem Künstlerkollektiv «three». Ebenso die ART/OF Gallery aus Offenbach mit einem hochkarätigen Programm von unter anderem Markus Lüpertz, Arnulf Rainer, AR PENCK, Sigmar Polke, Jörg Immendorff, Josef Beuys, Stefan Balkenhol.

Erwähnenswert auch die Galerie Depelmann aus Langenhagen (D), welche schon bei der allerersten ART als erste Galerie ihre Teilnahme zugesagt hat (!) mit der Bemerkung «Wir wissen zwar nicht, was ihr macht, aber ihr habt uns überzeugt und wir vertrauen euch mal», mit ihren bewährten «blue chips» wie zum Beispiel Maria Moser aus Österreich oder Josef Ebnöther aus der Schweiz und Thomas Ritter und Katharina Lichtenscheidt aus Deutschland.

Die ART Innsbruck ist eine hervorragende Gelegenheit sich regional und international mit Kunstschaffenden und Interessierten zu vernetzen und vor allem Sammler und Kunstliebhaber kommen voll auf ihre Kosten.

Der inhaltliche Schwerpunkt der Kunstmesse liegt auf internationaler zeitgenössischer Kunst. Galerien und Kunsthändler aus verschiedensten Nationen zeigen internationale zeitgenössische bildende Kunst, klassische Moderne, Pop Art und weitere Strömungen des 19./20./21. Jahrhunderts - Gemälde, Arbeiten auf Papier, Auflagenobjekte, Originalgraphiken, Skulpturen, Objekte/Installationen, Fotografien, Neue Medien sowie originäre Kunstprojekte.

Für ein für alle Beteiligten sicheres Präventionskonzept bezüglich COVID-19 ist mit aller Sorgfalt gesorgt.
Infos über die 25. ART Innsbruck 2021

fest (Quelle: pd)

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